Der Film behandelt das tragische Schicksal der jungen Amerikanerin Catherine Mulligan, die als konvertierte Muslimin ihrer großen Liebe in den
Iran folgt.
Inzwischen verheiratet und von der Familie ihres Mannes als "Ungläubige" verstoßen, lebt sie mit ihrem Ehemann Hamid in Teheran. Eines Tages
wird
Catherine von einem Nachbarn vergewaltigt. Sie wendet sich an den jungen unerfahrenen Anwalt Mahmoud Milani, mit dem sie zur Polizei gehen
will. Der rät
Catherine jedoch davon ab, die Vergewaltigung anzuzeigen und empfiehlt ihr, sich auf keinen Fall ihrem Ehemann anzuvertrauen. der Anwalt
verweist auf
die komplizierte iranische Rechtssprechung. Catherine folgt dem anwaltlichen Rat. Ein verhängnisvoller Fehler, wie sich später herausstellen wird.
Catherine ist schwanger. Sie lässt abtreiben. Es kommt zu Komplikationen. Sie bricht zusammen und wird ins Teheraner Krankenhaus
eingeliefert.
Die Ärzte verständigen die Polizei. Catherine landet in Untersuchungshaft. Um nicht Gefahr zu laufen wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung
verurteilt
zu werden, bleibt ihr keine andere Wahl als weiterhin die Vergewaltigung zu verschweigen. Im ersten Prozess wird Catherine zu 25 Peitschhieben
und einem
Jahr Isolierungshaft verurteilt. Für iranische Verhältnisse ein mildes Urteil! Einige Monate später stellt sich heraus, dass Catherines Ehemann
zeugungsunfähig ist. Hamids Vater strengt einen neuen Prozess an. Das Urteil: Tod durch Steinigung. Die Berufung wird verworfen. Der
Hinrichtungstermin
rückt näher und näher. In der Untersuchungshaft hatte sich Catherine der bekannten iranischen Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Sarah
Azimi
anvertraut. Aus der Untersuchungshaft wieder freigelassen, versucht Sarah Azimi gemeinsam mit verschiedenen Menschenrechtsorganisationen
die
Vollstreckung des Urteils zu verhindern. Berlin. Ostern 2004. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Hamid hat inzwischen die ganze Wahrheit
erfahren.
Auch er will die Steinigung verhindern. Hierbei ist ihm jedes Mittel recht. Gemeinsam mit seiner Cousine Roya bringt er vier Geiseln in seine
Gewalt;
nicht irgendwelche Geiseln, sondern iranische und amerikanische geschäftsleute, die auf neutralem deutschen Boden höchst geheime Geschäfte
verhandeln -
unter ihnen Hamids Vater. Seine Forderung an die iranische Regierung: Binnen 48 Stunden ist das Todesurteil gegen Catherine Mulligan außer
Kraft zu
setzten, ansonsten werden alle Geiseln durch Einsatz des Nervengases Sarin einen qualvollen Tod erleiden. Ein dramatischer Wettlauf gegen die