Die Geschichte vom Ritter Kunibert vereint Elemente des klassischen Ritterromans mit Versatzstücken aus Märchen und dem, was man heute Fantasy nennt. Mülbe erzählt die Abenteuer Kuniberts mit einem Augenzwinkern, er macht sich lustig über das Rittertum, über das Ideal der Männlichkeit und kehrt humorvoll die Geschichte vom Drachenbezwinger um oder ironisiert alle Klischees von Feen und Prinzessinnen (Frauen im Märchen überhaupt) mit seiner Fee Süffisande, deren Name schon alles sagt, oder der Prinzessin Sonja, die er am Ende doch noch kriegt. Im Text finden sich zahlreiche Anspielungen, so z. B. Pinocchio, Jonas und der Wal, Tausendundeine Nacht, aber auch Hinweise auf Kafka (das Land Lappalien).