Irgendwo an der kroatischen Küste: Nach dem Tod seiner Mutter begibt sich der Jugendliche Branko (Jakob Knoblauch in seinem Schauspieldebüt) auf die Suche nach seinem Vater, einem fahrenden Musikanten. In einem Städtchen auf seinem Weg hört er, wie der Bürgermeister (Dominique Horwitz) und der reiche Fischhändler Karaman (Ben Becker) Pläne schmieden, die dem gierigen Kaufmann auf Kosten der örtlichen Fischer ein Monopol sichern sollen. Auf dem Markt lässt Karaman Branko als vermeintlichen Dieb verhaften. Auch die Fürsprache des alten Fischers Gorian (Mario Adorf) hilft dem Jungen nicht. Das rothaarige Mädchen Zora (Linn Reusse) befreit Branko wenig später listig aus dem Gefängnis und führt ihn in ihre Bande von Waisenkindern ein, die in einer Burgruine ihr Hauptquartier hat. Die Kinder, die aus Not Essen stehlen müssen, werden als Kriminelle verfolgt. Schließlich helfen Gorian und die Bande sich gegenseitig in ihrem Widerstand gegen Karamans Machenschaften und obrigkeitliche Willkür. Erschwert wird die Lage allerdings durch Eifersüchteleien innerhalb der Gruppe und durch Brankos Gefühle für Zlata (Nora Quest), die Tochter des Bürgermeisters